Kleintiernotdienst in Bielefeld und Herford wird zunächst bis 24 Uhr ausgeweitet
Die Projektgruppe Notdienst der Kreise Bielefeld und Herford hat sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der zukünftigen Organisation des tierärztlichen Notdienstes für Kleintiere beschäftigt. Ziel ist es, eine verlässliche Versorgung für Tierhalterinnen und Tierhalter sicherzustellen und gleichzeitig eine für die teilnehmenden Tierarztpraxen langfristig tragfähige Struktur zu schaffen.
Als erstes Ergebnis wird der bestehende Notdienst an den Wochentagen Montag bis Freitag von bisher 18 bis 22 Uhr zunächst bis 24 Uhr ausgeweitet.
Von Montag bis Donnerstag übernehmen die am Notdienst beteiligten Praxen die zusätzlichen Dienstzeiten im Wechsel. Freitags wird die Versorgung bis 24 Uhr durch das Tierärztliche Zentrum für Kleintiere Herford übernommen.
Damit wird insbesondere die Versorgung akut erkrankter oder verletzter Tiere in den Abendstunden verbessert. Ergänzend ist die AniCura Bielefeld von Montag bis Freitag bereits ab 6 Uhr morgens und bis 22 Uhr abends geöffnet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass dort ab 18:30 Uhr kein Chirurg vor Ort ist. Einige der am Notdienst beteiligten Praxen verfügen dagegen auch im Rahmen ihres Notdienstes über die Möglichkeit, chirurgische Notfälle zu versorgen.
Für Tierhalterinnen und Tierhalter ist der zentrale Notdienstring die erste Anlaufstelle. Über die Homepage www.tier-not-dienst.de sind wichtige Informationen zum Kleintiernotdienst sowie die zentrale Telefonnummer abrufbar. Über diese Nummer werden die Anrufer direkt an die jeweils diensthabende Praxis weitergeleitet.
Tierärztlicher Kleintiernotdienst Bielefeld und Herford
Homepage: www.tier-not-dienst.de
Telefon: 01805 120012
Die Ausweitung bis 24 Uhr ist zunächst als Übergangslösung vorgesehen. Parallel dazu sollen Möglichkeiten für eine weitergehende und langfristig tragfähige Organisation des Kleintiernotdienstes geprüft werden.
Hierzu sind kurzfristig weitere Gespräche mit den angrenzenden Kreisen sowie der Tierärztekammer geplant. Insbesondere soll geprüft werden, inwieweit weitere Praxen und Regionen in die bestehende Notdienststruktur einbezogen werden können. Eine breitere Beteiligung könnte dazu beitragen, die derzeit teilnehmenden Praxen zu entlasten und die Notdienstversorgung langfristig auf eine breitere Grundlage zu stellen.
Die Projektgruppe wird die Gespräche fortsetzen und über die weiteren Entwicklungen informieren.
Ein besonderer Dank gilt allen Tierarztpraxen, die sich bereits am Notdienst beteiligen und mit ihrem Engagement die Versorgung von Tieren auch außerhalb der regulären Praxiszeiten ermöglichen. Die nun vereinbarte Ausweitung der Dienstzeiten ist nur durch die Bereitschaft der teilnehmenden Praxen möglich, zusätzliche Notdienstzeiten zu übernehmen. Ebenso danken wir allen Beteiligten, die sich konstruktiv in die Gespräche einbringen und gemeinsam an einer tragfähigen Lösung für die Zukunft arbeiten.
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